Sie nennen es Gentrifizierung. Erst kommen die Künstler, dann kommt das Kapital. Was eben noch ein maroder Problembezirk war, gilt unvermittelt als hip und urban. Urplötzlich krempeln sich komplette Stadtviertel um. Die Kontroversen darüber werden verbissen geführt. Die Fronten sind unübersichtlich, aber oft verhärtet wie frisch abgebundener Beton. Höchste Zeit, den Prozess mal satirisch aufzubrechen.

Sebastian Lehmann und Volker Surmann – der eine von der Lesebühne “Lesedüne” und gebürtig aus dem Breisgau, der andere von den “Brauseboys” und gelernter Westfale – haben gut 30 Kolleginnen und Kollegen für eine satirische Anthologie zum Thema Gentrifizierung gewinnen können: 36 hübsch kontroverste Großstadtgeschichten, -gedichte und -polemiken versammelt das Buch, das an diesem Abend der geneigten Weltöffentlichkeit vorgestellt wird – und zwar mitten im Epizentrum der Berliner Gentrifizierung: in Berlin-Neukölln.

Große Buchpremiere mit Uli Hannemann, Kirsten Fuchs, Tilman Birr, Frank Klötgen, Maik Martschinkowsky, Heiko Werning, Volker Surmann und Sebastian Lehmann:

Di. 25.9. – 20 Uhr
Heimathafen (Berlin-Neukölln)

www.heimathafen-neukölln.de
Eintritt: 5€

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