Der Satyr Verlag ist ein Berliner Independentverlag für urbane Belletristik, Humor, Satire und Spoken-Word-Literatur.

Satyr ist verankert in der deutschen Lesebühnen- und Poetry-Slam-Szene und publiziert aus diesem Bereich pro Jahr acht bis zehn Geschichtensammlungen und Romane, vorwiegend mit humoristisch-satirischem Ansatz. Eine Reihe mit Spoken-Word-Lyrik und belletristische Romane runden das Verlagsprofil ab. Eine besondere Satyr-Spezialität sind thematisch geschlossene Anthologien, an denen sich eine Vielzahl von Lesebühnen-, Slam- und Satireautor*innen beteiligen.

Satyr, benannt nach dem lebensfrohen Waldgeist aus der griechischen Mythologie, steht für unkonventionelle und mit viel persönlichem Engagement produzierte Indiebooks aus Berlin.

 

Geschichte:

Der Verlag wurde im Jahre 2005 als Teil des bundesweit agierenden Kleinkunstnetzwerkes BlueFun von Peter Maassen gegründet. Im Sommer 2011 übernahm der Berliner Satiriker und Autor Volker Surmann den Verlag und führt ihn seitem als eigenständiges Unternehmen fort. Mit der Übernahme zog der Verlag aus dem Kreuzberger Graefekiez nach Berlin-Friedrichshain, wo schließlich in der Auerstr. 23 neue Büroräume bezogen wurden, die auch vom Schaltzeitverlag mitgenutzt werden.

Der Satyr Verlag ist Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Unterstützer der Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung für eine vielfältige Verlags- und Literaturszene. Er ist bei den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt mit eigenen Ständen vertreten und engagiert sich mit Büchertischen bei vielen Poetry-Slam-Events.