Autor Category: M-R

Jacinta Nandi

Jacinta Nandi

wurde 1980 in Ost-London geboren. Sie lebt seit 2000 in Berlin, schreibt auf Deutsch und auf Englisch. Auf Deutsch hat sie für die »taz« von 2013 bis 2014 als »Die gute Ausländerin« geschrieben, 2013 das Buch »Fish & Chips und Spreewaldgurken« mit Jakob Hein veröffentlicht und 2015 ihren autobiografischen Roman »Nichts gegen blasen« (Ullstein). Im Herbst 2020 erschien ihr Buch »Die schlechteste Hausfrau der Welt« in der Edition Nautilus. Auf Englisch schreibt sie den »WTF Berlin«-Blog für das Magazin »Exberliner«. Jacinta Nandi hat zwei Kinder, und ihr Lieblingsessen ist immer noch pie and chips.

Christian Ritter

Christian Ritter

(Jahrgang 1983) lebt als freischaffender Autor in Berlin und ist außerdem viel unterwegs, als ständiger Vorleser seiner eigenen Geschichten im deutschsprachigen Raum, gelegentlich auch einfach privat auf der ganzen Welt. Er veranstaltet und moderiert Poetry Slams sowie andere Literaturveranstaltungen und ist Teil der Berliner Lesebühne »Zentralkomitee Deluxe«.
Ritter war bayerischer Meister und deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam, hat zwei Romane (zuletzt »Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers« im Heyne-Verlag) und, dieses Buch eingerechnet, sieben Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht und bestückt außerdem seinen Podcast »Rittergeschichten« regelmäßig mit neuen Texten.

Michael Ringel

Michael Ringel

(Jahrgang 1961) lebt und arbeitet als »Wahrheit«-Redakteur der taz in Berlin. Letzte Veröffentlichung: »Wüste Weisheiten« (Oktober Verlag: 2021). Für Satyr gab er die Anthologie zum 30-jährigen Jubiläum der »Wahrheit« mit heraus.

Susanne M. Riedel

Susanne M. Riedel

wurde 1971 in Berlin-Lichterfelde geboren und lebt mit ihrer Familie auch heute im geranienträchtigen Süden der Stadt.
Ihrer Leidenschaft für das Schreiben ging sie zunächst im stillen Kämmerlein nach. 2015 machte sie die Tür auf, seither ist sie erfolgreich als Vorleserin unterwegs. Seit 2018 gehört sie der traditionsreichen Lesebühne Der Frühschoppen an, seit 2020 auch der legendären Reformbühne Heim & Welt.
Zu Beginn der Corona-Pandemie entstand unter krisenkalender.de ein herzerwärmender öffentlicher Briefwechsel mit Horst Evers. Im Juli 2020 feierte sie ihren ersten TV-Auftritt bei der ARD-»Ladies Night«.

Gregor Mothes

Gregor Mothes

wurde 1977 in Leipzig geboren. Er ging in der DDR zur Schule und bekam von der Bun­de­srepublik seinen Abschluss. In den 1990er-Jahren engagierte er sich in Kultur­pro­jekten und Initiativen vor allem zu den The­men Stadtentwicklung und politische Gegen­kultur. Ausbilden ließ er sich zur Pflegefachkraft. Mit einem Umweg über Niedersachsen zog er mit seiner Familie nach Berlin, wo er seit 2008 lebt und arbeitet. Gregor Mothes schreibt Erzählungen, Geschichten für Kinder und satirische Texte. Er lieferte Beiträge unter anderem für die Ärzte Zeitung, die taz und das Satiremagazin Titanic. Er ist zudem regelmäßiger Gast bei den Berliner Lesebühnen.

Fabian Navarro

Fabian Navarro

(geb. 1990 in Warstein) ist Autor, Slampoet und Kulturveranstalter. Nach dem Studium der deutschen Sprache und Literatur und Philosophie in Hamburg zog er nach Wien. Er tritt seit 2008 bei Lesebühnen und Poetry Slams auf und wurde bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften 2017 Vizemeister. Er ist Mitorganisator des Wiener Kulturvereins FOMP, veröffentlichte Texte in Anthologien, der Titanic und der ZEIT. Er gibt Workshops in kreativem Schreiben, digitaler Literatur und Poetry Slam . Sein letztes Buch »Die Chroniken von Naja« erschien 2017 bei Lektora. Sein aktuelles Instagram-Projekt heißt Eloquentron3000 – ein Bot, der Gedichte schreibt.

Reformbühne Heim und Welt

Reformbühne Heim & Welt

Die Reformbühne Heim & Welt ist eine der ersten und stilprägenden Lesebühnen Berlins. Seit Januar 1995 tritt sie unter ihrem immerwährenden Motto »Am besten was Neues« jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um ihre Texte und Lieder mit dem Publikum zu teilen. Das aktuelle Ensemble der Reformbühne bilden Ahne, Jakob Hein, Falko Hennig, Roman Israel, Heiko Werning und Jürgen Witte. Spielort ist jeden Sonntag der Rote Salon der Berliner Volksbühne oder die Schankwirtschaft Baiz in Berlin-Prenzlauer Berg.

Lars Ruppel

Geboren 1985 im tiefsten Hessen, heute lebt er in Marburg und Berlin. Seit seinem 16. Lebensjahr tritt er auf und wurde einer der bekanntesten Wortwettkämpfer Deutschlands. 2014 wurde er Deutschsprachiger Poetry-Slam-Meister. Zudem erreichte er zwei Meistertitel mit Slam-Teams und zwei Vize-Meistertitel.
Neben Workshops an Schulen und Poetry-Slam-Projekten im Sudan, Indien, Russland und den USA leitet er mit seinem Poesieprojekt »Weckworte« Fortbildungen für Angehörige und Pflegekräfte zum Einsatz von Gedichten in der Pflege von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung.

Malte Rosskopf

wurde 1988 geboren und ist Slam-Poet, Autor und Vorleser. Als zugezogener Berliner hat er es sich seit 2009 im Wedding bequem gemacht, ist aber ohnehin meist unterwegs, wenn er mit seinen Gedichten und Kurzgeschichten erfolgreich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt.

Felix Römer

wurde 1979 geboren und wuchs bei Marburg auf, er arbeitete in Freiburg, Mainz und Kassel als Taxifahrer, Schauspieler, Altenpfleger, Dichter, Umzugshelfer, Bühnentechniker und Taugenichts. Seit 1999 steht er mit seinen Texten auf Bühnen und avancierte zu einem der stilprägenden Slam-Poeten Deutschlands. 2006 wurde er deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam, 2007 Teammeister als Mitglied der literarischen Boygroup »SMAAT«.
Römer moderiert Poetry Slams in Nordhessen, Südniedersachsen und Berlin und engagiert sich für die literarische Förderung Jugendlicher sowie bildungsferner und straffällig gewordener Menschen. Seine Workshops werden u. a. von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut gefördert. Römer lebt mit seiner Familie in Berlin.