Schlagwort: Poetry Slam

10 Jahre bockig – 10 Jahre Satyr. Slam- & Lesebühnengala am 13.9. im Heimathafen Neukölln

10 Jahre, 10 Mitwirkende. Mit dieser einfachen Formel und einem hochklassigen Aufgebot feiert der Berliner Indie-Verlag für Humor, Satire, Poetry-Slam- und Lesebühnen-Literatur sein zehnjähriges Bestehen.

Mit Hähnchen ging es im Sommer 2005 los: „Hähnchen leider“ hieß der allererste Satyr-Titel, Autor war ein weitgehend unbekannter Neuköllner Lesebühnenautor namens Uli Hannemann – inzwischen Bestsellerautor mit zahlreichen Publikationen in großen Verlagen. 62 Titel erschienen seitdem mit dem Logo des Satyr-Bocksfußes.

Lesebühne, Humor und Satire sind bis heute die tragenden publizistischen Säulen des Verlags. Poetry Slam trat als weiterer verlegerischer Schwerpunkt hinzu.

Gegründet wurde der Verlag 2005 aus dem Comedy-Netzwerk BlueFun heraus, im Sommer 2011 übernahm der Berliner Autor und Satiriker Volker Surmann den Verlag. Mittlerweile ist Satyr Unterstützer der Kurt-Wolff-Stiftung für das unabhängige Verlagswesen, präsent auf beiden großen Buchmessen und fest verankert in der unabhängigen Verlags-Szene. 8 bis 10 Neuerscheinungen bringt der Verlag jährlich heraus.

Bei der Jubiläumsshow wirken mit: Lars Ruppel, Paul Bokowski, Kirsten Fuchs, Heiko Werning, Daniela Böhle, Felix Lobrecht, Malte Rosskopf, Sebastian Lehmann und Volker Surmann.

Musikalischer Stargast des Abends ist Manfred Maurenbrecher.

Karten zum Preis von 12 Euro (ermäßigt: 8 Euro) erhält man im Heimathafen Neukölln.

Treffen sich zwei Poeten in Rom: Alex Burkhard (feat. Patrick Salmen)

Zwei junge Bühnenpoeten, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, erkunden gemeinsam die Ewige Stadt. Das Ergebnis ist eine poetisch-unterhaltsame Reiseerzählung mit Fußnoten. Ein ungewöhnlicher Blick auf Rom: versponnen, augenzwinkernd und mit viel literarischem Feingefühl verfasst.

Jeder deutsche Schriftsteller, der etwas auf sich hält, sollte einmal eine Italienreise gemacht haben. Da geht es Alex Burkhard nicht anders als prominenteren Kollegen wie Johann Wolfgang von Goethe oder Patrick Salmen. Da Goethe schon tot ist, fliegen die beiden zu zweit los – ein Duo, das von seinen Gegensätzen lebt: Der eine ist studierter Schöngeist aus München, der andere selbst ernannter Schreiner aus dem Ruhrgebiet. Der eine ist Freund der literarischen und historischen Anspielung, der andere isst Pasta. Doch beide sind sie ausgezeichnete Wort- und Bühnenkünstler und fasziniert von der Ewigen Stadt.

Alex Burkhard erzählt mit Verve und Augenzwinkern von klassischen Eindrücken beim Schlendern, gefährlichen Strandausflügen und den unvermeidlichen Begegnungen mit anderen Deutschen. Patrick Salmen kommentiert das Geschehen nonchalant per Fußnote.

»Ein grandioses Buch über Rom und die vielleicht schönste Männerfreundschaft seit Waldorf und Statler.« (Paul Bokowski)

»Alex Burkhards locker-flockiger Stil wird hier buchstäblich von Patrick Salmens beinharten Punchlines untermauert. Ein definitiv gelungenes Experiment.« (Thomas Spitzer)

»Bei Reiseliteratur steht ja häufig nur die Reise im Vordergrund. Hier, finde ich, ist es die Literatur.« (Nils Straatmann)

»Ich weiß nicht, wer das Buch lesen wird, aber diejenigen, die es tun, werden großen Spaß daran haben.« (Marvin Ruppert)

 

Alex Burkhard (mit Fußnoten von Patrick Salmen)

DIE ZEIT KRIEGEN WIR SCHON ROM

EIN LITERARISCHER REISEBERICHT AUS DER EWIGEN STADT

Klappenbroschur, 112 S.
Print: ISBN 978-3-944035-50-5, 10,90 EUR
E-Book: ISBN 978-3-944035-53-9, 7,99 EUR
Juni 2015
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Downbload Autorenfoto Alex Burkhard (Foto: Marvin Ruppert)
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Website des Autors (u.a. mit Lesungsterminen)

Das umfangreichste Poetry-Slam-Kompedium der letzten Jahre

86 Texte – 55 Autorinnen und Autoren, darunter 17 Deutschsprachige Poetry-Slam-Champions – 20 Jahre Poetry Slam in Deutschland – 1 Sprache

Zum zwanzigsten Jubiläum der deutschsprachigen Poetry-Slam-Bewegung stellt diese Textsammlung die Sprache selbst in den Mittelpunkt – das Handwerkszeug aller Poetinnen und Poeten, das in vielen Texten gespiegelt, betrachtet, lustvoll hinterfragt oder spielerisch erweitert wird.

Bei allem Unterhaltungsfaktor bietet die Poetry-Slam-Fibel eine Bühne für die Sprache zwischen Sinnhaftigkeit, Rhythmus und Musikalität: Sprache als lyrisches Präzisionswerkzeug, als abschreckendes Beispiel, als klangvolle Schallwelle, als sterbens­kranker Patient, als Lustobjekt, als Rhythmusmaschine, als Crash-Test-Dummy. Sprache als Spielzeug und Sprache als Waffe.

Mit Beiträgen von Nora Gomringer, Marc-Uwe Kling, Bodo Wartke, Sebastian Krämer, Julian Heun, Theresa Hahl, Sebastian23, Patrick Salmen, Lars Ruppel, Andy Strauß, Pierre Jarawan, Volker Strübing u. v. a. m. Mit einem Vorwort von Stephan Porombka (Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Universität der Künste in Berlin, ehemaliger Poetry-Slammer)

 

Bas Böttcher, Wolf Hogekamp (Hrsg.)

DIE POETRY-SLAM-FIBEL

20 JAHRE WERKSTATT DER SPRACHE (Buch inkl. 22 Audio-Links)

Klappenbroschur, 287 S., 14,90 EUR
ISBN 978-3-944035-38-3 – inkl. 22 Links zu Audio-Tracks (ausgewählte Texte, von den Poeten selbst vorgetragen)
(auch als E-Book für 8,99€)
Oktober 2014
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